Elternbrief 10 | 10.05

Einwilligungserklärung für einen Corona-Selbsttest (Download)

Liebe Eltern,

wir mussten den „Startschuss“ des Staatlichen Schulamts Frankfurt abwarten und dieser kam heute am späten Nachmittag: Ab kommenden Mittwoch findet wieder Wechselunterricht für alle Klassen statt. Darüber sind wir sehr froh, denn aus unserer Sicht kann der gemeinsame Unterricht in der Schule nicht über einen längeren Zeitraum durch reinen Distanzunterricht angemessen ersetzt werden.

Alle Jahrgangsstufen kommen in den Wechselunterricht

Ab Mittwoch, den 12. Mai kehren also nun alle Klassen zurück in den Wechselunterricht. Für die Klassenstufen 1-8 und für die 9R findet der Wechsel-unterricht in gewohnter Form abwechselnd tageweise in A- und B-Gruppen nach Stundenplan statt. Die Gruppeneinteilung teilt die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer den Schülerinnen und Schülern per Teams mit. Am kommenden Mittwoch sind alle B-Gruppen im Präsenzunterricht, alle A-Gruppen im Distanzunterricht. Am Montag, den17. Mai ist es umgekehrt.

Jahrgangsstufen 9 bis 11 Wechselunterricht in anderer Form

Schon im Elternbrief 8 (Mitte März) hatten wir Ihnen ein alternatives Modell des Wechselunterrichts vorgestellt. Wegen der kurzfristig angeordneten weiteren Schulschließung war es nicht zur Anwendung gekommen. Die Gruppen A und B der Jahrgangsstufen 9Ga, 9Gb, 10Ga und 10Gb kommen nicht abwechselnd tageweise in die Schule, sondern beide Gruppen kommen am gleichen Tag und wechseln am jeweils nächsten Tag beide in den Distanzunterricht.  Um die Hygieneregeln einhalten zu können, werden die beiden Gruppen an den Präsenztagen in zwei nebeneinanderliegenden Räumen mit Hilfe von Videoübertragung gleichzeitig unterrichtet. Die Lehrkraft kann dann zur Betreuung zwischen den Gruppen pendeln. Am kommenden Mittwoch sind die Klassen 9Gb und 10Gb im Präsenzunterricht, die 9Ga und die 10Ga im Distanzunterricht. Am Montag, den 17. Mai ist es dann umgekehrt.
Warum diese Form des Wechselunterrichts?
Der herkömmliche Wechselunterricht mit der Aufteilung einer Klasse in zwei Gruppen und dem Wechsel zwischen Präsenzunterricht und selbstständiger Aufgabenbearbeitung zuhause hat für den regelmäßigen Lernfortschritt erkennbare Nachteile. Denn schon rein rechnerisch haben die Lehrkräfte keine freien Kapazitäten, die zuhause gebliebenen Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht zu betreuen. Die „Wechseltage“ zuhause bedeuten so einen Verlust an Unterrichtszeit und Tagesstruktur. Außerdem zeigt sich, dass leicht zwei Lerngruppen mit unterschiedlichem Lerntempo und -niveau entstehen. Auch wenn es sich je nach Klassenstufe und Fach unterschiedlich entwickeln kann, kann nach dem alternativen Wechselmodell ein kontinuierlicheres Unterrichtsgeschehen gelingen. Für den parallelen Unterricht zweier Gruppen in benachbarten Räumen mit Videoübertragung sind wir inzwischen technisch sehr gut ausgestattet. In den vergangenen Wochen wurden in allen Klassenräumen der weiterführenden Schule Aktiv-Panels installiert, auch Kameras und das entsprechende Zubehör können jetzt in Betrieb genommen werden. Wir sind sehr dankbar für diese weitere digitale Ausstattung.

Ausgenommen vom Wechselunterricht sind die Abschlussklasse der Realschule, die 10R, die täglich Präsenzunterricht in der Aula hat, sowie die Jahrgangsstufe 11, die in zwei Gruppen ebenfalls täglich in Präsenz unterrichtet wird. Auch die Q2-Kurse der 12. Jahrgangsstufe haben täglich Präsenzunterricht.

Bewertung / Notengebung und Zeugnisse für das 2. Schulhalbjahr

Selbstverständlich werden Schülerinnen und Schüler, die fünf Monate lang keinen Präsenzunterricht hatten, jetzt nicht unmittelbar mit einer Serie von Klassenarbeiten konfrontiert. Das Hessische Kultusministerium hat einen Leitfaden zur Bewertung der Schülerleistungen im 2. Halbjahr angekündigt, der auch die Frage der Anzahl der Klassenarbeiten in den einzelnen Fächern klären wird.

Corona-Selbsttests in der Schule

Seit 19. April ist für alle Schülerinnen und Schüler (wie auch für Lehrerinnen und Lehrer) im Präsenzunterricht ein regelmäßiger Corona-Test verpflichtend.  Für die Schülerinnen und Schüler ist der Jahrgangsstufen 7 – 11 ist diese Praxis neu, deshalb wiederholen wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen dazu. (Sie kennen sie bereits aus dem Elternbrief 9 vom 16. April.)Zunächst möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Maßnahme durch das Kultusministerium angeordnet ist und wir zur Einhaltung verpflichtet sind. Sie dient ja zum Schutz der gesamten Schulgemeinschaft. Wir verstehen, dass Tests in dieser Form Unbehagen auslösen können. Auch die Lehrkräfte und Mitarbeitenden in der Schule müssen nun zweimal wöchentlich einen Test vornehmen und werden selbst mit solchen Empfindungen konfrontiert. Allerdings können diese regelmäßigen Tests dazu führen, dass weitere Öffnungsschritte für die Schulen möglich werden. Und diese Perspektive ist Mut machend. Deshalb werben wir dafür, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen und diesen nicht verweigern, was einer Abmeldung vom Präsenzunterricht gleichkommt. Bei den Corona-Tests in der Schule handelt es sich um Antigen-Selbsttests, die die Schülerinnen und Schüler selbst durchführen. Die Lehrkräfte sind dabei nur unterstützend tätig, indem sie eine Einweisung in das einfache Verfahren geben. Der Abstrich erfolgt nur im vorderen Nasenbereich und ist damit kaum unangenehm. Die eigentliche Testung dauert etwa zwei Minuten. Auf das Ergebnis muss man 15 Minuten warten. Der Selbsttest ist einfach zu verstehen und zu handhaben.  In der Schule stehen ausreichend Test-Kits zur Verfügung. Es dürfen ausschließlich diese Tests verwendet werden.

Grundsätzlich gilt: Schülerinnen und Schüler dürfen ohne negatives Testergebnis, das bei Unterrichtsbeginn nicht älter als 72 Stunden sein darf, nicht am Präsenzunterricht teilnehmen und sich auch nicht auf dem Schulgelände aufhalten. Das gilt sinngemäß auch für die Notbetreuung.

Sie haben die Möglichkeit, den Test auch außerhalb der Schule an einer offiziellen Teststelle vorzunehmen. Die Bescheinigung über das negative Testergebnis muss dann zu Unterrichtsbeginn vorgelegt werden. Ein privat zuhause durchgeführter Test wie auch andere Testarten werden nicht anerkannt!

Einverständniserklärung

Die Selbsttests in der Schule können nur durchgeführt werden, wenn Sie als Erziehungsberechtigte Ihr Einverständnis erklären. Das entsprechende Formular des Kultusministeriums finden sie hier zum Download.

Ohne ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung (oder eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis) darf sich Ihr Kind in der Schule nicht selbst testen und daher auch nicht am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung teilnehmen!

Selbsttests in der FCSF

Die Tests werden zu Beginn der 1. Unterrichtsstunde in den Klassen und Kursen durchgeführt. Die eigentliche Testung nehmen die SuS vor der Andacht vor, dann folgt die Klassenandacht und an deren Ende liegt dann das Ergebnis vor. Die SuS der 12. Klasse testen sich, wenn jeweils ihr Unterricht beginnt. Wenn eine Klasse in der 1. Stunde Sportunterricht hat, trifft sie sich zum Testen zunächst im Klassenraum.
Ist das Testergebnis negativ, gilt die Schülerin bzw. der Schüler auch für die nächsten beiden, insgesamt also für drei Schultage als getestet. Ist das Testergebnis positiv, werden unverzüglich die Eltern benachrichtigt und die Schülerin bzw. der Schüler muss abgeholt werden. Es muss dann ein kostenfreier PCR-Test in einem Testzentrum oder in einer Arztpraxis durchgeführt werden. Die Schule meldet das positive Ergebnis dem Gesundheitsamt. Im Sekretariat wird der „Teststatus“ zentral erfasst. So behalten wir den Überblick, ob für die Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht ein negatives Testergebnis (aus den vorangegangenen 72 Stunden) vorliegt.

Für die einzelnen Klassen und Lerngruppen werden Testtage festgelegt, beginnend mit dem 1. Tag im Präsenzunterricht. Schülerinnen und Schüler, die sich an den Testtagen mehr als 10 Minuten verspäten, müssen sich zuerst im Sekretariat melden. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die am Testtag nicht in der Schule waren und keinen externen Testnachweis vorlegen können. In diesen Fällen kann eine Testung auch außerhalb der Testtage bzw. Testzeiten im Verwaltungsbereich vorgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen aus der Freien Christlichen Schule Frankfurt!

Michael Hetterich und Siegmar Rehorn

Orber Straße 4, 60386 Frankfurt-Fechenheim

Telefon: 069-4 20 00 30

Fax: 069-42 00 03 11

E-Mail: Sekretariat@fcsf.de

 

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