Die Freie Christliche Schule wird 30 Jahre alt!

Die Freie Christliche Schule wird 30 Jahre alt!

Unsere Freie Christliche Schule begeht in diesem Jahr ihr Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen. Hier möchten wir nun einen Rückblick wagen und dankbar auf 30 Jahre Schulgeschichte zurückblicken.
Wir sehen auf Jahre, in denen wir viel erlebt haben, in denen wir Gottes Handeln und seine Hilfe wirklich erfahren haben. Dieser Bericht darf Erinnerungen aller „Zeitzeugen“ und Ehemaligen wecken. Aber auch für Schüler, Eltern und Freunde, die nicht so genau wissen, wie damals vor 30 Jahren alles anfing und wie sich die FCSF über die Jahre entwickelt hat, wird diese Chronik interessant sein. Alle Informationen wurden aus den FCSF-Nachrichten der letzten 30 Jahre entnommen. Somit legt diese Geschichte keinen Wert auf absolute Vollständigkeit, sondern setzt Schwerpunkte auf einzelne, wenige Highlights vergangener Jahre. Viel Freude beim Lesen, Stöbern, Staunen und Erinnern…

 

 

1981
Am 6. August 1981 fand der erste Schultag an der Freien Christlichen Schule Frankfurt statt. In einer 1. und 2. Klasse starteten 22 Schülerinnen und Schüler ihre Schulzeit an der FCSF, begleitet von der Schulleiterin Frau Lieselotte Schreuers und der Klassenlehrerin Frau Rohner. Am 22. August folgte eine akademische Feier zur Schulgründung. Der Vorsitzende des Trägervereins Herr Prof. Dr. Rainer Güting sagte in seiner Ansprache: „Vor allem aber möchten wir Gott danken, der das, was wir heute erleben dürfen, möglich gemacht hat.“ Am 07. November 1981 wanderten Kinder, Eltern und Lehrerinnen zum „Monte Scherbelino“. Der erste gemeinsame Schulausflug der Schulgemeinde.

1982
Thailand in Frankfurt. Am 20. Februar 1982 feierten alle Schülerinnen und Schüler ein Missionsfest. Missionare, die sonst in Thailand leben, stellten ihre Missionsarbeit vor. Nach den Sommerferien werden 20 Kinder in die neue 1. Klasse aufgenommen. Das Lehrerkollegium findet in Frau Dorothea Puschmann und Frau Hildrut Bock eine erste Erweiterung. Am 25. September 1982 ging es wieder auf Wanderschaft, diesmal in den Stadtwald.

1983
Ausflüge zum Palmengarten und zum Alsbacher Schloss im Odenwald waren eine schöne Abwechslung zum Unterricht in der Schule und am 11. Juni 1983 fand unter strahlend blauem Himmel das Schulfest statt. Nach den Ferien ging erneut eine neue 1. Klasse an den Start. Insgesamt besuchen nun 70 Schülerinnen und Schüler die Freie Christliche Schule Frankfurt. Mit Frau Gomolka und Frau Monselewski haben zwei weitere Grundschullehrerinnen ihren Dienst an der Schule aufgenommen.

1984
Im März fuhren die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse zur ersten Klassenfahrt nach Albshausen. Ein Ausflug zur Bibelausstellung und ein Vortrag zum Thema „Christliche Erziehung“ waren weitere Veranstaltungen. Im Mai trat Frau Karin Ruschhaupt, die spätere Grundschulleiterin, ihren Dienst an der Schule an. Im Sommer werden die Realschule und das Gymnasium gegründet. Die Klassen finden in angemieteten Räumen in der Textorschule ein erstes Zuhause. Herr Horst Wissenbach, langjähriger stellvertretender Schulleiter, und Herr Theodor Mensendiek sind die ersten Lehrer in der weiterführenden Schule.

1985
Ein Japanfest, ein gemeinsamer Elternabend zum Thema „Kindererziehung aus biblischer Sicht“, eine Klassenfahrt der 5. Klassen nach Grävenwiesbach, ein Ausflug zum Flughafen, das Schulfest ? Highlights der ersten Jahreshälfte! Herr Franz, Vorstand des Trägervereins, dankt regelmäßig dem Spenderkreis, denn die Schule musste in den ersten Jahren ausschließlich durch das Schulgeld und Spenden finanziert werden.

1986
Ein Schulkonzert und ein Schulgottesdienst in der Nordost-Gemeinde und ein großes Sportfest gehörten zu den herausragenden Ereignissen. Herr Arno Klimke ist Schulelternbeirat und zur Jahresmitte besuchen 180 Schülerinnen und Schüler die FCSF, sie werden von 12 Lehrkräften unterrichtet.

1987
Die ersten Schul-T-Shirts kommen in Umlauf. Die Grundschule führt auf dem Schulfest das Singspiel „Der verlorene Sohn auf“. 230 Kinder werden nach den Sommerferien von 15 Lehrkräften unterrichtet und am 3. November 1987 erhält die Grundschule der FCSF durch den Kultusminister Christean Wagner die staatliche Anerkennung.

1988
Schülerinnen und Schüler gestalten eine Kindersendung des Evangeliumsrundfunks (ERF) mit. In den Sommerferien ziehen die Klassen der weiterführenden Schule in die Frankensteiner Schule um. 282 Schülerinnen und Schüler werden im neuen Schuljahr unterrichtet. Vier neue Lehrkräfte konnten begrüßt werden, darunter auch Herr Siegmar Rehorn und Herr Dietmar Bonaker.

1989
Eine Klassenfahrt nach Frankreich führt Schülerinnen und Schüler der FCSF zum ersten Mal ins Ausland. Die Realschüler der 9. Klasse führen ein Betriebspraktikum durch und im Sommer werden Frau Wiebe, Herr John und Herr Schiller neue Mitglieder des Kollegiums. In den Herbstferien ziehen alle Schulzweige der FCSF in die Jakobsbrunnenstraße nach Fechenheim, damit sind alle Schulzweige endlich „unter einem Dach“.

1990
Der Aufbau der Sekundarstufe 1 ist abgeschlossen. Am 29.Juni 1990 findet die erste Abschlussfeier unser Realschüler statt. Der Start in die Oberstufe wird um ein Jahr auf Sommer 1991 verschoben. 311 Schülerinnen und Schüler werden an der FCSF unterrichtet, als neue Lehrkräfte werden unter anderem Herr Rieger und Herr Hetterich begrüßt.

1991
Am 19. März 1991 spricht der Hessische Kultusminister die staatliche Anerkennung für die Sekundarstufe 1 aus. Unter dem Motto „10 Jahre mit Gott unterwegs“ findet am 28. September 1991 die Jubiläumsfeier der Freien Christlichen Schule statt. Der SELF-Chor (Schüler-Eltern-Lehrer-Freunde-Chor) wird unter der Leitung unseres Musiklehrers Hans-Walter Nagel ins Leben gerufen. Die gymnasiale Oberstufe startet mit 13 Schülerinnen und Schülern, die sogenannte Drogerie wird für die Oberstufe angemietet. 339 Schülerinnen und Schüler besuchen die FCSF. Unsere heutige Musik- und Englischlehrerin Frau Andrea Görlich besucht gerade die 9. Klasse und ihre Mutter wird Schulsekretärin.

1992
Mit großer Dankbarkeit wird Frau Schreuers nach 11-jähriger Schulleitungstätigkeit verabschiedet. Der Vorstand des Trägervereins beruft Herrn Hetterich zum Schulleiter, Herr Wissenbach wird als stellvertretender Schulleiter bestätigt, die Oberstufenleitung übernimmt Herr Nagel, die Grundschulleitung wird künftig durch Frau Ruschhaupt wahrgenommen. Unter den neuen Kolleginnen und Kollegen finden wir Frau Vesala (heute Frau Vouri) und Herrn Hempelmann. Herr Arno Klimke ist für die Buchhaltung der Schule zuständig.

1993
Unsere Pavillons (C-Gebäude) werden erstellt. Unter den neuen Lehrkräften finden wir Frau Helwig, Frau Tomlinson und Frau Wehr. Besonders Herr Dr. Fiedler, ein pensionierter Lateinlehrer aus Kassel, der vorübergehend in der Oberstufe aushelfen möchte, sei erwähnt. Es wurden dann 15 Dienstjahre an der FCSF. Derweil besuchen 409 Schülerinnen und Schüler die Freie Christliche Schule Frankfurt und werden von 33 Lehrkräften unterrichtet. Im Verwaltungsrat der Schule arbeiten Prof. Dr. Güting, Herr Franz, Herr Dannert, Herr Hetterich, Herr Wissenbach, Herr Nagel, Frau Schreuers, Herr Klimke, Frau Haag, Frau Lachnit und Herr Wahl mit.

1994
Das erste Abitur an der Freien Christlichen Schule Frankfurt war das herausragende Ereignis des Jahres. Der Preis des Schulleiters geht an Matthias Klimke. Herr Lachnit wird neuer Schulelternbeirat. 438 Schülerinnen und Schüler starteten in das neue Schuljahr.

1995
Pfarrer Rainer Geiss wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt, nachdem Prof. Güting das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen konnte. Die Pavillons werden durch ein zusätzliches Element vergrößert, ein weiterer Laden (D2 genannt) wird angemietet und zum Fachraum für die Naturwissenschaften umgebaut. Das zweite Abitur verläuft wieder sehr erfolgreich, der Preis des Schulleiters geht an Sonja Haag. Unter den neuen Lehrkräften findet man auch Herrn Detlefsen. Die Theater-AG führt unter der Leitung von Frau Tomlinson und Frau Klös das Stück „Die Million- Pfund-Note“ auf.

1996
Der Bible-Shuttle des Bibellesebundes ist zu Gast an der FCSF. Johannes Klement, bis 1983 Mitglied des Verwaltungsrates, hält einen Vortrag über seine Arbeit als Missionar in Brasilien, Herr Becker und Herr Bonaker werden Fachbereichsleiter. Dem dritten Abitur folgt postwendend die staatliche Anerkennung der gymnasialen Oberstufe. Den Preis des Schulleiters erhält Esther Schulmeyer (heute Atwell). Ab Jahrgangsstufe 8 fi ndet der Sportunterricht nun im Sportzentrum Kalbach statt und die Theater-AG führt die Stücke „Das Hemd des Glücklichen“ und „So ein Aufwand“ auf. Im November findet ein Jubiläumskonzert „Dankmomente“ zum 15. Geburtstag der Schule statt, auch der SELF-Chor wurde wieder aktiviert.

1997
Auf der Bezirkssportanlage Rebstock fi ndet das große FCSF-Sport- und Spielfest statt. Die Theater-AG führt das Stück „Liebenswerte Einbrecher“ von Jack Popplewell auf und Herr Detlefsen wird Referent für die Öff entlichkeitsarbeit. Ein Computerraum mit modernsten Computern wird eingerichtet. Kurt Stenzel, vielfacher Deutscher Meister der Leichtathletik und Marathonläufer, wird Sportlehrer an der FCSF.

1998
unsere Leichtathletik-Mannschaft im Regionalentscheid einen hervorragenden 2. Platz. Unsere Theater-AG versuchte sich mit großem Erfolg an dem Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie und zum Jahresende fi ndet das Konzert „Novembertöne“ statt. Herr Gerhard Franz wird zum 1. Vorsitzenden des Trägervereins gewählt, während Herr Bonaker zum Studienleiter berufen wird. Die Fachbereichsleitung im Fachbereich 2 übernimmt Herr John. 450 Schülerinnen und Schüler besuchen die FCSF. Der Jahresetat der Schule steigt auf 3,6 Mio Deutsche Mark.

1999
Frau Esther Dorothee Atwell, ehemalige Schülerin unserer Schule, wird Schulsekretärin und Referentin der Schulleitung. Sie wird durch Frau Hynek in Teilzeit unterstützt. Rabindranath Maharaj, ein indischer Christ und Buchautor, hält an der FCSF einen Vortrag. Herr Görlich wird Schulelternbeirat und Herr Blana wird zum stellvertretenden Vorsitzenden des Trägervereins gewählt. 88 Mädchen und 54 Jungen beteiligen sich am schulinternen Malwettbewerb „In der Bibel entdeckt“. Beim Hessischen Geschichtswettbewerb belegen Julia Duschek und Jacqueline Rompf den 3. Platz und unsere Jungenmannschaft gewinnt den Cross-Country-Lauf der Frankfurter Schulen.

2000
In Kalbach veranstaltet die FCSF das 1. Leichtathletik-Hallensportfest für die christlichen Schulen in Deutschland. Frau Walch wird Lehrerin der Freien Christlichen Schule und Dr. Baumgardt wird stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins. Unser Mathe-Team belegt beim Tag der Mathematik den 3. Platz. Die „gelben Schul-T-Shirts“ kommen in Umlauf. Frau Stenzel, Frau Weidmann und Frau Gerlach heißen drei neue Lehrerinnen an der FCSF. Der Förderverein der Freien Christlichen Schule Frankfurt wird am 20. Oktober 2000 gegründet. Unsere Mädchenmannschaft gewinnt den Cross-Country-Lauf. Herr John wird Fachbereichsleiter für die Sprachen und musischen Fächer, Herr Hempelmann wird zum Fachbereichsleiter für die geisteswissenschaftlichen Fächer berufen.

2001
20 Jahre FCSF ? Unter diesem Motto standen viele Veranstaltungen, insbesondere die große Feier in der Stadthalle Zeilsheim. Auch der Lieder- und Dichterabend mit Manfred Siebald, das Konzert „Springtime Praise“, das Theaterstück „Ein Inspektor kam“, die Multivisionsschau zur Off enbarung, das 2. AEBS-Sportfest in Kalbach, das Ehemaligentreff en und der Dankgottesdienst gehörten zu den Highlights des Jahres. Im Cross-Country-Lauf der Frankfurter Schulen gewinnt die FCSF drei der neun Teamwertungen und drei Einzelwertungen. Die Ruder-AG nimmt ihren Betrieb auf.

2002
Die Theater-AG spielt „Die gelehrten Frauen“ von Moliere, das 2. AEBSTischtennis- Turnier wird von der FCSF ausgerichtet und der 1. FCSF-Flohmarkt wird auf dem Schulhof durchgeführt. Zum ersten Mal nehmen Schüler der FCSF am Wettbewerb Jugend forscht teil. Samuel Hetterich siegt in der Sparte Mathematik/Informatik. Die ehemalige Schülerin Claudia Weidmann wird von der Handwerkskammer zum Lehrling des Monats gewählt. Hanna Hetterich siegt im Telekom-Malwettbewerb. Ihr Bild „Träume in der Bibel“ ist ein Jahr lang die Titelseite des Telefonbuchs. Die Schüler der 4. Klasse führten das Singspiel „Bartimäus ? Staunende Augen“ auf. Frau Görlich, Frau Oltmann, Herr Zuccarelli, Herr und Frau Wittmann werden Lehrkräfte an unserer Schule. Herr Atwell nimmt seinen Dienst als Systemadministrator, EDV-Lehrer und Schulseelsorger auf. Im November wird Dr. Baumgardt zum 1. Vorsitzenden des Trägervereins gewählt.

2003
Schüler der Ruder-AG gewinnen die Hessischen ERGO-Meisterschaften. Zum Jahr der Bibel schrieben die Schülerinnen und Schüler nachmittags die vier Evangelien ab. Die Aktion des Schülerkreises wurde ein Renner, schließlich kam man bis zum Galaterbrief. Am 28. Mai fand in der Dorfkirche Berkersheim ein stimmungsvolles Abendkonzert statt. Unter Leitung von Frau Görlich führt die Theater-AG das Stück „Was wollt ihr mehr“ auf. Frau Greeb wird Schulsekretärin an der FCSF, als neue Kollegin begrüßen wir auch Frau Kellner und Frau Detlefsen unterstützt die Öff entlichkeitsarbeit der FCSF.

2004
Die Freie Christliche Schule Frankfurt erhält den Schulpreis beim Regionalwettbewerb Jugend forscht. Ein Vortragsabend über das Leben Fjodor Dostojewski mit Lotte Bormuth fi ndet statt. Die Theater-AG führt unter der Leitung von Frau Henrich und Herrn Wallrauch die Komödie „Die Heiratsschwindlerin“ von Thornton Wilder auf. Der Mädchenvierer mit Steuerfrau unserer Ruder-AG (Katrin Thoma, Anna-Lena Schneider, Tanja Kähler, Vanessa Wotznik und Patricia German) siegt beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“. Sven Batzer, Matthias Lalk und Markus Prasser belegen beim Landeswettbewerb Jugend forscht den 3. Platz.

2005
Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht erhalten Schülerinnen und Schüler der FCSF vier 1. Plätze und drei 2. Plätze. Herr Ulbrich wird Hausmeister an der FCSF und unter den neuen Lehrkräften fi nden wir auch Frau Zuccarelli, Frau Becker, Frau Caprez, Frau Pahl, Frau Schönau, Herrn Weide und Frau Elsesser. Herr Yosef wird als Schulassistent angestellt. Mit 136 Anmeldungen verbucht die FCSF einen neuen Anmelderekord. Im Mai findet das 2. Abendkonzert „Abendlieder“ in der Dorfkirche Berkersheim statt. Die Theater-AG begeistert die Zuschauer mit dem Stück „Wie in einem Spinnennetz“ von Agatha Christie. Der Achter der Ruder-AG belegt bei den Hessischen Schulmeisterschaften den 2. Platz. Herr Hynek wird 1. Vorsitzender des Trägervereins. Die FCSF geht eine Schüleraustauschkooperation mit der Whitney-Highschool/Texas ein.

2006
Die FCSF siegt mit ihrem selbst geschriebenen und verfilmten Theatical „VIP – very important balls“ und darf mit 120 mitwirkenden Schülerinnen und Schülern nach Berlin fahren. In der Oberstufe fi ndet erstmals ein Präsentationstag statt. Herr Förster wird Geschäftsführer der Schule. Die Abiturklasse erreicht einen Notendurchschnitt von 1,9. Die alten Holzpavillons werden abgerissen, sie sollen durch ein zweigeschossiges Gebäude ersetzt werden.

2007
Auf dem vorderen Schulhof entsteht ein zweigeschossiges Schulgebäude mit drei Klassenzimmern und zwei Fachräumen. Fridolin und Isabella Pflugmann werden Landessieger im Wettbewerb Jugend forscht und die 25-Jahrfeier findet wegen der Baustelle erst zum Ende des Schuljahres statt. Die FCSF gründet eine Schulstiftung, während als neue Lehrkräfte wir Frau Laine und Herrn Friedrich begrüßen. Die FCSF kehrt zum 9-jährigen Gymnasium zurück und Manuel Kistenich wird im Hinblick auf unsere Bauvorhaben zweiten Hausmeister an der FCSF.

2008
Ann-Kathrin Batzer wird bei der Physikolympiade Landessiegerin und Esther Atwell erhält den Hans-Messer-Preis für ihre herausragenden Studienerfolge. Die FCSF führt „Casting for musical talents“ durch und die Theater- AG führt „Die drei Musketiere“ auf. Neue Lehrkräfte an der FCSF in diesem Jahr: Frau Miriam Hamann, Herr Dr. Jochen Schäfer und Herr Matthias Hetterich. Isabella Pflugmann belegt den 3. Platz im Siemens Schulwettbewerb und Marc-Oliver Herdrich und Simon Becker belegen im Landeswettbewerb „Jugend forscht“ einen 3. Platz, Fridolin Pflugmann und Janne Soetbeer erreichen einen 2. Platz. Martin Pfl ugmann wird Landessieger im Landeswettbewerb Mathematik und unsere Grundschulklassen liegen bei den hessischen Orientierungsarbeiten im Fach Mathematik fast 20 Prozentpunkte über dem hessischen Durchschnitt. Das Projekt „Instrumentalunterricht an der FCSF“ startet.

2009
Marc-Oliver Herdrich, Simon Becker und Jan Mundo sind Landessieger im Wettbewerb Jugend forscht. Michael Betschel, Felix Pfannemüller und Marc Becker belegen beim Explore- Science-Wettbewerb unter 178 Teams den 3. Platz. Ein Vortragsabend mit Sabine Ball und ein Lieder- und Geschichtenabend mit Manfred Siebald finden statt. Das 1. VEBS-Schachturnier fi ndet an der FCSF statt. Die Verwaltungsräume werden erweitert und renoviert und die 4. Klasse führt das Musical „5 Brote und 2 Fische“ auf. Frau Schmitt, Frau Ulmann, Frau Koscharowska und Herr Eichtinger verstärken das Kollegium.

2010
Die Freie Christliche Schule Frankfurt kauft ein 8000qm großes Grundstück in der Orber Straße. Das zugehörige Gebäude soll in den nächsten zwei Jahren zu einem modernen Schulgebäude umgebaut werden. Mit ihrem Theaterstück „Id conficiemus“ wird die Latein-AG unter der Leitung von Frau Becker Landessieger beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Über 800 Teilnehmer konnten beim 7. VEBS-Hallensportfest begrüßt werden. Herr Friedrich und Herr Schäfer führen im Rahmen der Projektwoche zum ersten Mal eine Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler der Bekenntnisschulen durch. Luise Victoria Schneider gewinnt in ihrer Altersklasse den Landeswettbewerb „Jugend malt“. „FCSF in Concert“ wird als „Charity for Haiti“ durchgeführt und die Theater-AG führt das Theater- Stück „Der eingebildete Kranke“ auf. Im Frühjahr war der bekannte Buchautor Dr. Michael Winterhoff („Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden“ u.a.) mit einem Vortrag zu Gast.

2011
Im Januar findet die Kinderbibelwoche „Kommt mit auf große Fahrt!“ in der Grundschule statt. Der 12er-Grundkurs Musik erreicht das Finale des Wettbewerbs „Klasse musiziert“. Das 1. VEBS-Musikfestival wird von der FCSF organisiert und durchgeführt und beim Jugend forscht können sich wieder viele Schülerinnen und Schüler in die Siegerlisten eintragen. Zu Beginn des Jahres erhielt unser Kollegium durch Herrn Suomi und Frau Wiemann weitere Verstärkung. Frau Uta Runne, eine ehemalige Lehrerin unserer Schule, die jetzt als professionelle Sängerin arbeitet, gab uns zusammen mit zwei Kolleginnen ein wunderschönes Passionskonzert.

Heute
Das Jahr 2011 ist noch nicht vorbei und unser Blick wendet sich natürlich auch in die Zukunft. Der Bauantrag für unser Schulgebäude in der Orber Straße ist gestellt, wir hoff en, dass wir bald in die neuen Räume einziehen können. Unsere Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der künftigen Berufs- und Arbeitswelt optimal vorzubereiten, bleibt weiterhin die wichtige Aufgabe unserer Schule, der wir uns mit ganzem Einsatz stellen. Als christliche Schule sind wir aber auch 30 Jahre mit Gott unterwegs gewesen. Die vielen interessanten Morgenandachten, die engagierten Diskussionen im Religionsunterricht, die unzähligen vertraulichen Gespräche, wo es um Nöte und Sorgen der Kinder und der Familien ging, die Gebete in den Lehrerandachten, die Arbeit der Schülerkreise, die großen und kleinen Hilfen, die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen 30 Jahren erfahren haben, sind ein wichtiger Teil unserer Schulgeschichte, wenn auch nicht mit Jahreszahlen darstellbar. Den Glaube an Jesus Christus unseren Schülerinnen und Schülern lieb machen, die heilsame Wirkung für das persönliche Leben und die Nöte unserer Gesellschaft aufzeigen, wird auch in Zukunft eine große und wichtige Aufgabe der Freien Christlichen Schule Frankfurt sein. Für alle Hilfe, alle Kraft, alle Bewahrung danken wir unserem Gott und bitten um seinen Segen für die nächsten Jahre.

Die wichtigsten Etappen zwischen 1980-1989

Die wichtigsten Etappen zwischen 1980-1989

„Es war ein bewegtes Jahrzehnt, das hinter uns liegt. Manchmal wollten uns die Schwierigkeiten, besonders mit den beengten Finanzen und den fehlenden Schulräumen fast überwältigen. Aber doch konnten wir immer wieder erleben, wie Gott eingriff und uns die nächsten Schritte zeigte.“ Das berichtet Prof. Dr. Güting über die ersten 10 Jahre. Die wichtigsten Etappen, von der Schulgründung bis zum Umzug nach Fechenheim, finden Sie hier.

 

> Am 15. 2. 1980 fand ein erster öffentlicher Vortag statt mit Prof. Dr. A. Hoffmann über das Thema: „Die Verantwortung der glaubenden Gemeinde für die Schule“

> Die vorläufige Bescheinigung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Frankfurt/Main-Börse erhielten wir am 14. 5. 1980 und die Eintragung beim Amtsgericht Frankfurt am Main fand am 24. 7. 1980 statt.

> Am 5. 8. 1981 erhielten wir die vorläufige Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb der Grundschule durch das Staatliche Schulamt der Stadt Frankfurt und so konnten wir am 6. 8. 1981 die Freie Christlichen Schule Frankfurt am Main in Räumen der Grundschule am Sachsenhäuser Berg mit zwei Lehrkräften und 12 Schülern in der Klasse 1 sowie 10 Schülern in der Klasse 2 eröffnen.

> Am 22. 8. 1981 fand die Schuleröffnungsfeier mit einem Festvortrag von Prof. Dr. E. Bochinger über das Thema: „Erziehung zum Glauben in der Schule“ statt. Und im November 1981 erschien die 1. Ausgabe der FCSF-Nachrichten. Im Dezember 1981 erhielten wir die Zusage der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Frankfurt am Main. Für 1981 in Höhe von 20.000 DM und für 1982 in Höhe von 54.000 DM.

> Am 12. 7. 1982 erhielten wir dann die endgültige Genehmigung der Grundschule mit Wirkung vom 1. 8. 1982 auf unbestimmte Zeit.

> Im August 1983 war der Aufbau der Grundschule abgeschlossen und so konnten wir am 23. 8. 1984 die Eröffnung der Realschule und des Gymnasiums der FCSF in Räumen der Textorschule und der Schwanthalerschule mit je einer 5. Klasse in der Form einer Ergänzungsschule feiern.

> Am 19.1.1989 erhielten wir die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Realschule und eines Gymnasiums (Sekundarstufe I).

> Im August 1989 war der Abschluss des Aufbaus der Realschule und der Sekundarstufe I des Gymnasiums beendet.

> Im Oktober 1989 konnte die Schule in die Räume in Frankfurt-Fechenheim umziehen.

Aus dem Bericht der FAZ zur Gründung der FCSF

Aus dem Bericht der FAZ zur Gründung der FCSF

Aus dem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 24. 8. 1981 anlässlich der Eröffnung der FCSF: Einen ausgesprochen persönlichen Beitrag leistete der evangelische Theologe Professor Dr. Erich Bochinger von der Pädagogischen Hochschule Reutlingen mit seinem Referat „Erziehung zum Glauben in der Schule“.

„Ich halte es für unsinnig zu sagen, der persönliche Glaube der Schüler könne nicht Ziel des Religionsunterrichtes sein“, meinte Bochinger. Wer zum Glauben erziehen wolle, müsse ein christliches Vorbild abgeben, „Religion zeigen“. „Der ganze Mensch muß Raum in der Schule haben, nicht nur der Intellekt“, sagte der Theologe…“

25 Jahre FCSF – Berichte aus der Gründerzeit

25 Jahre FCSF – Berichte aus der Gründerzeit

Grund genug zurück zu schauen und in der Reflexion die Gegenwart neu zu überdenken.

Berichte von Menschen, die dabei waren und die FCSF-Geschichte geschrieben haben, füllen dieses abstrakte Gebilde von Erinnerungen, persönlichen Eindrücken, Begebenheiten und nüchternen Fakten mit Leben.

Die folgenden Beiträge stammen von Menschen, die FCSF-Geschichte geschrieben haben und bereit waren uns daran teilhaben zu lassen – herzlichen Dank dafür!

Wir alle, die Altforderen und wir aus 2007, wissen uns unter dem Schirm des Höchsten (Psalm 90,1+2), der unsere Schule trägt und erhält – unter diesem Schutz sehen wir getrost in die Zukunft.

 

ALBRECHT HYNEK

Vorsitzender des Trägervereins der FCSF

25 Jahre FCSF – Berichte aus der Gründerzeit
September 2007

Frau Schreuers erinnert sich an die ersten 10 Jahre der FCSF

Die Schulleiterin der Anfänge berichtet über die ersten Jahre unserer Schule: „Am 6. August 1981 zogen 22 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen in die angemieteten Schulräume am Sachsenhäuser Landwehrweg in Frankfurt ein. Zwölf Kinder der ersten Klasse wurden von Frau Rohner und zehn Kinder der zweiten Klasse von Frau Schreuers unterrichtet. Die seit langer Zeit geplante christliche Schule war Wirklichkeit geworden!…“

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25 Jahre FCSF – Berichte aus der Gründerzeit
September 2007

Pastor Hugo Danker über die „Gründerzeit“ der FCSF

Pastor Hugo Danker berichtet spannend über die „Gründerzeit“ der FCSF: „Die Familie Güting war noch nicht lange aus Afrika zurückgekehrt, als ich bemerkte, dass etwas Entscheidendes auf ihren Nägeln brannte. Auf mein Drängen hin erklärten sie mir, was sie bewegte, und Rainer Güting stellte mir dann die Frage: „Warum sollte es nicht möglich sein, eine Schule auf christlicher Basis in Frankfurt zu gründen?“

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25 Jahre FCSF – Berichte aus der Gründerzeit
September 2007

Erinnerungen von Prof. Dr. Rainer Güting

Prof. Dr. Rainer Güting gehört zu den Gründern der FCSF und war langjähriger Vorsitzender des Trägervereins. Er berichtet von den Anfängen unserer Schule: „Nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt in Sambia/Ostafrika kehrte ich 1974 mit meiner Familie nach Deutschland zurück. Die Umstände, die zu meiner Rückkehr nach Deutschland führten, stellten mich vor die Frage, was Gott denn in Deutschland mit uns vorhat. Mehrere Anstöße von verschiedenen Seiten verstärkten in mir den Gedanken, eine christliche Schule in Frankfurt zu gründen…“

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FCSF- schon 25 Jahre mit Gott unterwegs

FCSF- schon 25 Jahre mit Gott unterwegs

Arno Klimke war langjähriger Vorsitzender des Schulelternbeirats unserer Schule und ist seit vielen Jahren Mitglied des Verwaltungsrats der FCSF. Dort war er viele Jahre über für die Finanzen verantwortlich. Hier blickt er zurück auf 25 Jahre FCSF.

 

Zum 10jährigen Jubiläum – das unter dem Thema mit Gott unterwegs – stand, hat der damalige Schulelternbeiratsvorsitzende Herr Arno Klimke das Wort „GRUSSWORT“ folgendermaßen buchstabiert:

25 jahre klimke 01

 

Die Freie Christliche Schule Frankfurt ist mit Gott unterwegs, er gibt die Richtung an, damit der Unterricht in der Schule gut ablaufen kann, das Schulgeld dank der Spenden niedrig bleibt, Wissen, Orientierung und Rat vermittelt werden und die guten Taten nicht ausbleiben!

Die Ausführungen damals waren:
GOTT hat es geschenkt, dass es die FCSF schon 10 Jahre gibt und wir Eltern unsere Kinder hier unterrichten lassen können. An dieser Stelle möchte ich allen Schulgründern herzlich für ihr großes Wagnis, das sie eingegangen sind, und vor allem ihr großes Engagement und die Opferbereitschaft danken. Stellvertretend sind zu nennen: Frau Schreuers, Herr Prof. Güting und besonders Herr Franz.

RICHTUNG heißt: vorwärts sehen, Probleme anpacken, die pädagogischen Anforderungen erfüllen. Ruhe, Freude und ein gutes Miteinander sind unter den Lehrkräften gegeben, sodass der

UNTERRICHT in einer positiven Atmosphäre stattfinden kann. Er ist geprägt vom Stoffplan der Rahmenrichtlinien und besonders von christlichen Werten und Maßstäben.

SCHULE heißt auch an der FCSF: 330 Schülerinnen und Schüler lernen mehr oder weniger fleißig, schreiben Arbeiten und erhalten Noten, teils gute, teils weniger gute. Ich wünsche allen Lernenden viel Erfolg und einen guten Abschluss.

SPENDEN der Freunde und Eltern ermöglichen, dass das Schulgeld erschwinglich ist und auch Kinder aus Familien, deren Etat nicht so hoch ist, an der Schule unterrichtet werden können. Herzlichen Dank allen Spendern und Freunden.

WISSEN möchten alle möglichst viel, aber ohne lernen geht es nicht. Nur wer etwas weiß, kann richtig und sinnvoll entscheiden und hat später die richtige

ORIENTIERUNG für sein Leben. RAT ist immer notwendig. Wenn mancher Rat zu teuer erscheint (z.B., wenn man an das Bauprojekt denkt), dann haben wir in der FCSF immer noch einen, bei dem nichts unmöglich ist, unsern Gott.

TATEN sollen und dürfen auch in der FCSF nicht fehlen. Daher möchten wir von Seiten der Elternschaft den Lehrkräften folgenden Gutschein überreichen: Ein Wochenende in Bodenrod!

Soweit die Ausführungen zum 10jährigen! Was hat sich in den letzten 15 Jahren geändert? Die Schülerzahlen sind auf über 500 gestiegen, alle Schulzweige sind staatlich anerkannt, die Anzahl der Lehrkräfte und Mitarbeiter hat sich erhöht, wobei es natürlich auch Fluktuationen gab. Die Raumnot ist größer geworden und viele Schülerinnen und Schüler haben ein tragfähiges Fundament für den weiteren Lebensweg erhalten! Dafür gebührt allein unserem Gott der Dank!!!

Der FCSF kann ich nur wünschen, dass sie und alle beteiligten Personen weiterhin mit mit Gott unterwegs sind und bleiben. Dann kann u. a. noch das große Neubauprojekt, das vor 15 Jahren auch schon aktuell war – sofern unser Gott es überhaupt will – auch noch gelingen! Außerdem ist mein großer Wunsch, dass viele Menschen die Schule im Gebet aktiv begleiten, damit die Verantwortungsträger die richtigen Entscheidungen treffen und die Weichen für die nächsten 25 Jahre stellen können. Herzliche Grüße und Gottes reichen Segen!

ARNO KLIMKE
war langjähriger Vorsitzender des Schulelternbeirats unserer Schule und ist seit vielen Jahren Mitglied des Verwaltungsrats der FCSF, dort war er viele Jahre über für die Finanzen verantwortlich.

Schulgeschichte

Die Freie Christliche Schule wurde 1981 gegründet und hat seitdem viel spannendes erlebt. In dieser Kategorie finden Sie Berichte und Fotos, die von der Gründerzeit erzählen und die darauffolgenden Jahrzehnte schildern und berichten. Von Jubiläumsfeiern, Weihnachtsfeiern, Sommerfesten, von neuen Räumen, Umzügen und Umbauten, und noch vielem mehr…